

Jetzt also Gitarrenrock! Wenige Monate nach seinem sanft-sehnsüchtigen Dream-Pop-Werk „Rama Kalala“ zeigt sich Dagobert auf seinem neunten Album „Tier“ von seiner härtesten Seite und singt neun Abhandlungen über das Menschsein über eine druckvolle Gitarrenwand. Weniger sentimental als gewohnt, aber hymnisch wie eh und je, begeistern Dagoberts neue Lieder auch im Gewand einer klassischen und zeitlosen Rockband. Wer gewillt ist, der Stimme dieses Grenzgängers zwischen den Genres und sozialen Schichten zu folgen, wird belohnt. Ab 20 Uhr in der Scheune.