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Historisches Burghof-Fest - Stolpener Volk belagert die Burg

Das erste Sommerferien-Wochenende in Sachsen steht traditionell ganz im Zeichen eines großen Historienspektakels, dessen Ursprung im Dreißigjährigen Krieg liegt. Man schrieb das Jahr 1632. Feindliche kaiserlich-kroatische Truppen belagerten Stolpen. Die Bevölkerung zog sich auf die Burg zurück und verteidigte sie erfolgreich gegen die Eindringlinge, die schließlich zum Abzug gezwungen wurden. Diese Tatsache ist bis heute noch Anlass, den heroischen Sieg zünftig zu feiern. Trotz aller Freude lief das Lagerleben innerhalb der Burgmauern nicht ganz problemlos ab. Kleinere Scharmützel, Diebstähle und andere Missetaten, die jedoch rücksichtslos bestraft wurden, waren an der Tagesordnung. Die rauen Sitten der damaligen Zeit werden augenzwinkernd und mit viel Gaudi dem geschichtsbegeisterten Publikum ausgelassen zelebriert. Lokale und regionale Vereine, Schausteller, Künstler und Händler geben alles, um dieses Fest zu etwas besonderem zu machen. Liebevoll gestaltet hebt es sich von anderen Historienmärkten ab, ist etwas ganz und gar eigenes und gehört ganz speziell nach Stolpen.

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