Dr. Sepp Gmasz: Wer zum Teufel war John Greis? Ein Weltenbummler mit Endstation Dresden
Seemann, Schiffskapitän, Abenteurer, Zeitungsherausgeber, 1848er, Literat und Gastwirt – das Leben des John Greis liest sich wie ein Roman. 1809 als Sohn norwegischer Einwanderer in Kanada geboren, führte ihn sein Weg über die Weltmeere und Wien schließlich nach Sachsen. In Dresden fand der rastlose Weltenbummler seine letzte Heimat.
Ausgangspunkt des Vortrags ist eine merkwürdige „Schiffsgondel“, die Greis 1853 aus Bremerhaven an den Neusiedler See bringen ließ. Historische Quellen und neu erschlossene Zeitungsberichte geben Einblick in das abenteuerliche Leben eines vielseitig begabten Mannes, der heute nahezu vergessen ist.